Moortiefenkartierung für das Landesamt für Umwelt
Auftraggeber:
Landesamt für Umwelt Schleswig-Holstein (LfU)
Abteilung Geologie
Projektbeschreibung
geoGLIS führt im Auftrag des Landesamtes für Umwelt (LfU), Abteilung Geologie, eine umfassende Moortiefenkartierung für Schleswig-Holstein durch.
Ziel des Projekts ist die Digitale Erfassung und Zusammenführung historischer Moordaten, um diese für aktuelle fachliche Fragestellungen dauerhaft nutzbar zu machen.
Datengrundlage und Vorgehen
Ein großer Teil der zugrunde liegenden Daten wurde bereits ab den 1970er-Jahren in den Mooren Schleswig-Holsteins erhoben. Die Ergebnisse der Bohrungen wurden damals in sogenannten Schichtenverzeichnissen dokumentiert, die heute überwiegend als Microfiches vorliegen.
Diese historischen Altdatenbestände werden von erfahrenen Digitalisiererinnen und Digitalisierern systematisch erfasst und in eine strukturierte Datenbank überführt.
GIS-Integration und Auswertung
Im ersten Schritt werden die gescannten und georeferenzierten Kartenwerke in ein Geoinformationssystem integriert. Anschließend erfasst das geoGLIS-Team weit über 6.000 Bohrpunkte und verknüpft diese mit den zugehörigen Schichtenverzeichnissen.
Durch die Kopplung der Geodaten mit den fachlichen Schichtinformationen entstehen auswertbare Datengrundlagen, die es den Fachleuten des LLUR ermöglichen, unter anderem Aussagen zum CO2-Speicherpotenzial der Moore in Schleswig-Holstein zu treffen.
Leistungen von geoGLIS
- Digitale Erfassung historischer Moortiefendaten
- Digitalisierung von Schichtenverzeichnissen aus Microfiches
- Integration georeferenzierter Karten in ein GIS
- Erfassung und Verwaltung von über 6.000 Bohrpunkten
- Verknüpfung von Geodaten und fachlichen Schichtinformationen
- Bereitstellung auswertbarer Datengrundlagen für Fachanalysen
Copyright Bilder:
Moortiefenkartierung – Landesamt für Umwelt – Abteilung Geologie