Moortiefenkartierung 2023-2025

  • Themenfeld: Geodatenerfassung

Moortiefenkartierung – zweite Erfassungsrunde in Schleswig-Holstein

Auftraggeber:
Landesamt für Umwelt Schleswig-Holstein (LfU), Abteilung Geologie

Projektbeschreibung

geoGLIS führt im Auftrag des Landesamtes für Umwelt Schleswig-Holstein (LfU), Abteilung Geologie, die zweite Erfassungsrunde der landesweiten Moortiefenkartierung durch. Ziel des Projekts ist die digitale Aufbereitung historischer Moorbohrdaten zur langfristigen fachlichen Nutzung.

Digitalisierung historischer Moorbohrdaten

Im Rahmen des Projekts überführen die erfahrenen Digitalisierer von geoGLIS umfangreiche Altdatenbestände zu Moorbohrungen aus ganz Schleswig-Holstein in eine strukturierte GIS-Datenbank.

Ein Großteil dieser Daten stammt aus den 1970er-Jahren oder sogar aus noch früheren Erfassungszeiträumen. Zu den einzelnen Bohrungen wurden Schichtenverzeichnisse mit detaillierten Informationen zu den jeweiligen Bohrkernen erstellt, die heute überwiegend als Microfiches vorliegen.

GIS-Erfassung und Datenaufbereitung

Zur weiteren Auswertung werden die gescannten Kartenwerke systematisch erfasst, sodass für jeden Bohrpunkt ein eigenständiger Datensatz im GIS zur Verfügung steht. Anschließend erfolgt die Digitalisierung der Schichtenverzeichnisse. Insgesamt werden im Projekt rund 27.000 Schichtenverzeichnisse aufgenommen und strukturiert aufbereitet.

Nutzen für die Fachauswertung

Die so aufbereiteten Daten bilden eine belastbare digitale Grundlage, die es den Fachexpertinnen und -experten des LfU ermöglicht, die Moorinformationen effizient auszuwerten und für geologische, ökologische und klimaschutzbezogene Fragestellungen zu nutzen.

Copyright Bilder:
Moortiefenkartierung – Landesamt für Umwelt Schleswig-Holstein, Abteilung Geologie