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Titelseite der Arbeitshilfe „XPlanung für die kommunale Praxis in Schleswig-Holstein“
XPlanung Arbeitshilfe Schleswig-Holstein – kommunale Bauleitplanung

XPlanungs-Arbeitshilfe für Kommunen in Schleswig-Holstein

Redaktion geoGLIS Projekte 05. Mai 2022
  • Themenfeld: Beratung, XPlanung

XPlanungs-Arbeitshilfe für Kommunen in Schleswig-Holstein

Auftraggeber:
IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITV.SH)

Projektbeschreibung

Im Auftrag des IT-Verbundes Schleswig-Holstein hat geoGLIS eine XPlanungs-Arbeitshilfe für die Kommunen des Landes Schleswig-Holstein erarbeitet. Ziel der Arbeitshilfe ist es, Kommunen praxisnah bei der Einführung und Anwendung des Standards XPlanung zu unterstützen.

Bei XPlanung handelt es sich um ein standardisiertes Austauschformat für Bauleitpläne und Flächennutzungspläne. Die Planinhalte werden dabei vollvektoriell in einem bundesweit einheitlichen Datenstandard bereitgestellt und ermöglichen umfangreiche Auswertungen und Weiterverarbeitungen.

Rechtlicher Hintergrund

Die verbindliche Einführung von XPlanung für alle Kommunen ist seit Februar 2023 vorgeschrieben. Grundlage hierfür ist die Landesverordnung zur Anwendung der Standards XPlanung und XBau in Schleswig-Holstein vom 28.06.2021, die auf dem Beschluss des IT-Planungsrats vom 05.10.2017 basiert.

Mehrwert von XPlanung

Der Einsatz des XPlanungs-Standards bietet zahlreiche Vorteile für Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft. Durch die standardisierte und strukturierte Bereitstellung der Planinhalte wird eine transparente und verständliche Auskunft zum Baurecht ermöglicht.

  • Einfachere und nachvollziehbare Bauauskünfte
  • Optimierung verwaltungsinterner Arbeitsprozesse
  • Verbesserter Datenaustausch zwischen Behörden
  • Standardisierte Datengrundlagen für Auswertungen und Verfahren

Inhalte der Arbeitshilfe

Die von geoGLIS entwickelte XPlanungs-Arbeitshilfe vermittelt die relevanten Rahmenbedingungen in verständlicher Form und stellt technische Hinweise zur Umsetzung von XPlanung in Kommunen bereit.

Darüber hinaus enthält die Arbeitshilfe konkrete Empfehlungen für die Erstellung eines kommunalen Pflichtenhefts und unterstützt damit die strukturierte Vorbereitung von Softwarebeschaffungen und Projektumsetzungen.

Copyright Bilder:
Referenzseite: X – von der X-Leitstelle | Plan innerhalb des Bildes: Erfasster Plan der Stadt Leer
Arbeitshilfe: ITV.SH

Wappen des Landkreises Schaumburg
Landkreis Schaumburg – offizielles Wappen

Weiterentwicklung der Geodateninfrastruktur im Landkreis Schaumburg

Redaktion geoGLIS Projekte 08. Februar 2022
  • Themenfeld: Beratung

Weiterentwicklung der Geodateninfrastruktur des Landkreises Schaumburg

Auftraggeber:
Landkreis Schaumburg

Projektbeschreibung

Die seit rund 20 Jahren bestehende Geodateninfrastruktur (GDI) des Landkreises Schaumburg sollte grundlegend aktualisiert und an die aktuellen fachlichen und technischen Anforderungen angepasst werden.

Ziel des Projekts war es, eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Organisation, Nutzung und den Betrieb von GIS-Systemen innerhalb der Kreisverwaltung zu schaffen.

Analyse der Ausgangssituation

Zur Ermittlung des Ist-Zustands und des konkreten Bedarfs führte geoGLIS anwendungsfallbasierte Interviews mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller betroffenen Fachämter durch.

Dabei wurden sowohl die bestehenden GIS-Arbeitsweisen als auch die Anforderungen an zukünftige GIS-Lösungen systematisch erfasst und dokumentiert.

Konzeption und Umsetzung

Auf Basis der Interviewergebnisse erarbeitete geoGLIS ein produktunabhängiges IST-/SOLL-Konzept für den zukünftigen GIS-Betrieb im Landkreis Schaumburg. Daraus wurden konkrete Anpassungs- und Optimierungsmaßnahmen abgeleitet.

Neben der Konzeption entwickelte geoGLIS konkrete Vorschläge für eine funktionale Interimslösung und unterstützte den Landkreis anschließend auch bei deren Umsetzung.

Leistungen von geoGLIS

  • Analyse der bestehenden Geodateninfrastruktur (GDI)
  • Anwendungsfallbasierte Interviews in allen relevanten Fachämtern
  • Erhebung und Bewertung von GIS-Anforderungen
  • Erstellung eines produktunabhängigen IST-/SOLL-Konzepts
  • Ableitung konkreter Anpassungs- und Optimierungsmaßnahmen
  • Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung einer Interimslösung

Digitales Geländemodell UNESCO-Welterbe Haithabu & Danewerk

Redaktion geoGLIS Projekte 15. Dezember 2021
  • Themenfeld: Geodatenerfassung

Digitales Geländemodell für das UNESCO-Welterbe Haithabu und Danewerk

Auftraggeber:
Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein
UNESCO-Welterbe Haithabu-Danewerk

Projektbeschreibung

Das Danewerk bildet als ursprünglich wikingerzeitliche Befestigung der Südgrenze das größte archäologische Bodendenkmal Nordeuropas. Der Gesamtkomplex verläuft quer durch Schleswig-Holstein und erstreckt sich vom Osterwall im Raum Eckernförde über Haithabu als ehemals bedeutenden Handelsplatz bis nach Hollingstedt. Einschließlich Seesperrwerk und Kograben umfasst das Danewerk eine Ausdehnung von rund 30 Kilometern in Ost-West-Richtung.

Aufgrund seiner außergewöhnlichen historischen Bedeutung und der vielfältigen Ausbaustufen sowie Wiedernutzungen wurde der Komplex im Jahr 2018 als UNESCO-Welterbestätte „Archäologischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk“ anerkannt.

Aufgabenstellung und Zielsetzung

Zur Erfüllung der mit dem Welterbestatus verbundenen Anforderungen in den Bereichen Schutz, Monitoring, Forschung und Pflege beauftragte das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein geoGLIS im November 2021 mit der Erstellung eines aktuellen, hochgenauen und hochauflösenden digitalen Geländemodells (DGM).

Ergänzend sollte das Geländemodell über einen eigens konzipierten Web Map Service (WMS) bereitgestellt werden, um eine fachlich fundierte und praxisnahe Nutzung durch die beteiligten Akteure zu ermöglichen.

Datengrundlage und Methodik

Als Datengrundlage dienten Airborne-Laser-Scanning-(ALS)-Daten aus einer Lidar-Befliegung des gesamten Danewerk-Komplexes im Dezember 2020. Die zugrunde liegende 3D-Punktwolke umfasste rund 450 Millionen Einzelpunkte.

Durch eine detaillierte Klassifizierung der Punktwolken, unter anderem mittels Analyse von Mehrfach-Echos, konnten etwa 195 Millionen Bodenpunkte identifiziert werden. Auf dieser Basis wurde ein digitales Geländemodell mit einer außergewöhnlich hohen räumlichen Auflösung von 15 × 15 cm abgeleitet.

Leistungen von geoGLIS

  • Auswertung und Klassifizierung umfangreicher ALS-/Lidar-Daten
  • Identifikation und Filterung von Bodenpunkten
  • Erstellung eines hochauflösenden digitalen Geländemodells (DGM)
  • Aufbereitung der Daten für archäologische Fachanwendungen
  • Bereitstellung des DGM über einen speziell konzipierten Web Map Service (WMS)

Bildnachweis:
Originale Datengrundlage des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein © – angepasst durch geoGLIS

Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz
Bilder aus dem Naturhaus Naturpark märkische Schweiz

Kartographische Aufarbeitung Naturpark Märkische Schweiz

Redaktion geoGLIS Projekte 11. November 2021
  • Themenfeld: Geodatenerfassung

Wissenschaftliche und kartographische Aufarbeitung für den Naturpark Märkische Schweiz

Auftraggeber:
Naturpark Märkische Schweiz, Brandenburg

Projektbeschreibung

geoGLIS übernahm die wissenschaftliche und kartographische Aufarbeitung für den Naturpark Märkische Schweiz in Brandenburg. Ziel des Projekts war die fundierte Analyse und anschauliche Darstellung zentraler naturräumlicher und landnutzungsbezogener Themen.

Bearbeitet wurden unter anderem die Geologie und Geomorphologie der Grund- und Endmoränen, Boden und Erosion, die Verteilung der Oberflächengewässer, Nitratbelastungen sowie die historische und aktuelle Landnutzung.

Besondere fachliche Leistungen

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Darstellung des Kulturlandschaftswandels. Am Beispiel der Landnutzung wird der Wandel zwischen dem Jahr 1953 und der heutigen Zeit sowohl statistisch als auch visuell nachvollziehbar dargestellt.

Mithilfe eines interaktiven Sliders können Besucher die Veränderungen der Landschaft zeitlich vergleichen und detailliert analysieren.

Leistungen von geoGLIS

Für dieses Projekt entwickelte geoGLIS ein eigenes Verfahren, das den Vergleich historischer Kartenwerke mit aktuellen Geodaten ermöglicht. Dadurch konnte der Kulturlandschaftswandel erstmals auch statistisch erfasst und ausgewertet werden.

  • Wissenschaftliche Analyse naturräumlicher Grundlagen
  • Kartographische Aufbereitung komplexer Umwelt- und Geodaten
  • Darstellung von Landnutzungsänderungen seit 1953
  • Entwicklung eines Verfahrens zum Vergleich historischer und aktueller Karten
  • Statistische Auswertung des Kulturlandschaftswandels
  • Interaktive Visualisierung mittels Zeit-Slider
Thematische Karte zum Landschaftswandel im Raum Schleswig und Haithabu um 1900
Landschaftswandel Schleswig – Haithabu um 1900

Kulturlandschaftswandel analysieren

Redaktion geoGLIS Projekte 11. November 2021
  • Themenfeld: Geodatenerfassung

Kulturlandschaftswandel – Analyse und Auswertung historischer Landnutzungsänderungen

Auftraggeber:
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Zweckverband Landfolge Garzweiler
Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH)
Naturpark Märkische Schweiz
Kreis Steinburg

Projektbeschreibung

Das Rheinland sowie weitere Regionen in Deutschland unterlagen in den letzten hundert Jahren tiefgreifenden landschaftlichen Veränderungen. Ursachen hierfür sind unter anderem der Abbau von Stein- und Braunkohle, die fortschreitende Industrialisierung sowie der damit verbundene Rückgang landwirtschaftlich genutzter Flächen.

Die systematische Erfassung und vergleichbare Aufarbeitung dieser Landschaftsveränderungen stellt eine besondere fachliche Herausforderung dar. Während historische Kartenwerke bislang meist lediglich visuell überlagert und verglichen wurden, fehlte eine belastbare statistische Auswertung der Veränderungen.

Kulturlandschaftswandelkarten

Mit den von geoGLIS entwickelten Kulturlandschaftswandelkarten wird erstmals eine quantitative und qualitative Analyse historischer Landnutzungsänderungen ermöglicht. So lassen sich unter anderem Aussagen darüber treffen,

  • wie viele Waldflächen im Untersuchungszeitraum verloren gingen,
  • wie sich der Anteil von Laub- zu Nadelwald verändert hat,
  • und welche Nutzungsarten besonders stark vom Wandel betroffen waren.

Untersuchte Regionen

Schleswig-Holstein:

  • Kreis Steinburg
  • Schwansen
  • Eiderstedt

Nordrhein-Westfalen:

  • Ville
  • Pforte
  • Rheinisches Braunkohlerevier
  • Kreis Wesel
  • Eifel
  • Garzweiler – Grevenbroich
  • bergisches Land

Brandenburg:

  • Naturpark Märkische Schweiz

Methodik und Leistungen von geoGLIS

Grundlage der Auswertungen ist eine sorgfältig entwickelte Klassifikation, die einen vergleichbaren Umgang mit historischen und aktuellen Geodaten ermöglicht. Regionale Besonderheiten und Unsicherheiten in der Datenerfassung werden dabei fachlich berücksichtigt und transparent in die Auswertung einbezogen.

  • Analyse historischer und aktueller Kartenwerke
  • Entwicklung einheitlicher Klassifikationsschemata
  • Statistische Auswertung von Landnutzungsänderungen
  • Kartographische Darstellung des Kulturlandschaftswandels
  • Vergleichbarkeit über Regionen und Zeiträume hinweg

Landschaftsverband Rheinland
Zweckverband Landfolge Garzweiler
Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein
Naturpark Märkische Schweiz
Kreis Steinburg

  1. Digitale Stillgewässer-Erfassung Schleswig-Holstein
  2. Geodatenmanagement Umweltressort SH - MEKUN
  3. ETL-Prozesse für Geobasisdaten für das MEKUN SH
  4. Web-GIS-Support Kreis Ostholstein

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Marienthaler Straße 7
24340 Eckernförde

Tel: +49 (0)4351-754 91 0
E-Mail: service@geoglis.de

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